Gastgeber für tausende Faschingsfans

Faschingszug

Am19. Februar startet in Wörth ein großer Umzug. Bisher haben laut Chef-Organisator Anton Rothfischer 20 Gruppen zugesagt.

Nur noch drei Wochen sind die Narren von „Frohsinn“ vom großen Faschingshöhepunkt entfernt. Denn am 19. Februar ist Wörth wieder Gastgeber für tausende Faschingsfans, die aus dem ganzen Landkreis in die
Donaustadt pilgern. Die Vorbereitungen des Teams um Chef-Organisator Anton Rothfischer laufen auf Hochtouren, um die Stadt als Faschingshochburg wieder glänzen zu lassen. „Bisher wirken knapp 20
Gruppen beim Zug mit“, kündigt der Bürgermeister an. Hinter verschlossenen Türen wird an den Wagen gebastelt und auch die Themen der Fußgruppen sind noch streng geheim. „Die Zuschauer dürfen gespannt sein,
wen oder was die Narren wieder auf die Schippe nehmen“, lacht Rothfischer. Bis zum 30. Januar können sich Interessierte noch bei ihm anmelden. „Als Zuckerl gibt es für jede teilnehmende
Gruppierung 20 Kilogramm Bonbons“, wirbt das Stadtoberhaupt. Für die richtigen Klänge während des Gaudiwurms sorgen wie vor zwei Jahren die Musikfreunde, die Jungbläser und die Blaskapelle aus Tegernheim.
Auch das leibliche Wohl der Gäste kommt bei der Faschingsgesellschaft nicht zu kurz. An den Ständen beim Rathaus, beim Bushäusl gegenüber der Tankstelle und in der Donaustraße
werden zahlreiche Helfer die Zuschauer mit Bratwürstl, Leberkäs und Kuchen versorgen. Auch die fliegenden Händler werden mit ihrem Pickerl und Schnapsverkauf alle Hände voll
zu tun haben.

Angefangen hat alles 1988

Die grobe Richtung für den 13. Faschingszug ist also bereits abgesteckt. Die jahrzehntelange Erfahrung des Ex-Zeremonienmeisters kommt dem Verband allemal zugute. „Mittlerweile
hat sich doch Routine eingestellt“, bemerkt Rothfischer, „und auch das Team der Narradonia weiß, worauf es ankommt.“ Ihren ersten Gaudi-Wurm stellte „Frohsinn Narradonia“ vor 24
Jahren auf die Beine, gleich im Jahr nach der Gründung des Vereins. „Angefangen hat alles mit dem Zug 1988“, erinnert sich Heinz Maier, der damals als Prinz die Narradonen durch den Fasching
führte. Der Prunkwagen der Gesellschaft hatte zu dieser Zeit noch eisenbeschlagene Holzräder und fuhr mit einem prächtigen Blumenschmuck durch die Stadt. „In Wörth einen so großen Faschingszug zu haben
und die fröhlichen Gesichter der vielen Maschkerer zu sehen“, lacht Maier, „das war schon ein Erlebnis.“ Heute steht der 59-Jährige als Präsident auf der Empore des Rathauses
und darf die einzelnen Wägen des Zuges ankündigen. Diese Station passiert der Narren-Express, nachdem er von der Donaustraße aus durch die ganze Stadt gerollt ist. Am Ende kehrt die Faschingsgemeinde
wie jedes Jahr im Gasthof Rosenhof ein. „Hier wird die Gaudi mit den Stimmungsmachern von ,Mamma Mia’ fortgesetzt“, erzählt Heinz Maier. Die vier Garden der Gesellschaft
samt Prinzenpaar und Funkenmariechen werden den Zuschauern noch einmal richtig einheizen, so der Präsident.

Sticker als „Eintrittskarten“

Finanziert wird das Faschingsspektakel durch den Verkauf von Stickern zum Preis von zwei Euro. „Wir hoffen, dass sich viele Zuschauer ein Pickerl kaufen“, wünschen sich die Organisatoren.
Denn die Aufkleber sind nur eine kleine Wertschätzung für die Arbeit, die der ganze Verein in die Vorbereitung dieses Großereignisses gesteckt hat. Sie gelten auch als Eintrittskarte
für die Feier im Rosenhof.

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