Wörther Narren halten das Faschings-Zepter in die Höhe

Jugendgarde der Narradonia

„Das war ein toller Auftakt in die diesjährige Faschingssaison. Der Karneval kann beginnen“, sagt Heinz Maier. Der Präsident von Frohsinn Narradonia ist begeistert von der Begeisterung und dem Enthusiasmus, mit dem seine Jecken die fünfte Jahreszeit angingen. „Wir haben wieder ein junges Prinzenpaar und viele hübsche Gardemädchen.“ Insgesamt sind es 33 junge Frauen, die für die Narradonia das Tanzbein schwingen. Von den Kleinen in der Bambini-Garde, über die Kinderund Jugend-Garden bis zur Großen Garde sind alle mit Leib und Seele dabei. Sie alle bekamen zum Auftakt der Saison eine Rose mit Urkunde und den neu kreierten Orden verliehen. „Zum 25-jährigen Jubiläum haben wir in liebevoller Detailarbeit einen speziellen Orden gestaltet“, sagt Heinz Maier stolz. „Zusammen mit Bernd Schweiger haben wir lange überlegt, wie unsere Ehrenplakette aussehen soll und schließlich haben wir das richtige Motiv gefunden.“ Er zeigt nun die Zahl 25 als Umriss, auf der ein Harlekin die Stadt Wörth in Form des Schlossbergs hochhält. „Das erschien uns sehr passend, denn schließlich wollen wir die fünfte Jahreszeit in unserer schönen Stadt gebührend feiern“, so Maier. Damit wollen die Narren dem Trend der vergangenen Jahre entgegenwirken, denn die Bälle und Feierlichkeiten werden immer weniger und die Besucherzahlen im östlichen Landkreis ließen bisweilen zu wünschen übrig. „Wir sind zuversichtlich, dass wir das Ruder herumreißen können. Der Nachwuchs ist da und wenn der Fasching in Wörth stirbt, ist das eine Katastrophe“, sagt Heinz Maier. So soll am 5. Januar der feierliche Hof-und Staatsball im Rosenhof stattfinden. „Es wird dann einige spektakuläre Tanzpremieren geben, die unsere fleißigen Garde-Mädchen einstudiert haben. Das wird der erste Höhepunkt im Faschingstreiben“, ist sich Maier sicher. Der zweite Glanzpunkt der Fassnacht wird die Prunksitzung am 10. Februar. Dabei wird die Narradonia von der Stadtkapelle, dem Kolping- Theater und den Käferfreunden unterstützt. „Wir hätten gerne noch mehr Einlagen von anderen Vereinen, zum Beispiel eine Büttenrede. Das wäre großartig“, sagt Heinz Maier.

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